EDITORIAL
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Es zeichnet sich ab, dass der neue ambulante Arzttarif, der die sprechende Medizin besserstellt, zu Mehrkosten führt. Droht uns nun eine Senkung des Taxpunktwertes? Wir beobachten die Situation und bringen uns schon heute ein. Allfällige Korrekturen dürfen auf keinen Fall zulasten der Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und -psychiater gehen.
In solchen Situationen zahlt sich hoffentlich aus, dass wir in den vergangenen Jahren für die Belange der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung sensibilisieren konnten. In diesem Newsletter geben wir Ihnen ein Update, was uns berufspolitisch im Moment umtreibt.
Kennen Sie die Kinderombudsstelle Schweiz? Wie elementar ihr Engagement auch für unsere Arbeit ist, erfahren Sie im Interview, das Susanne Walitza mit der Geschäftsführerin geführt hat.
In zwei weiteren Beiträgen geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Anpassungen: Zum einen ist seit dem 1. Januar 2026 das revidierte Weiterbildungsprogramm in Kraft. Zum anderen beschäftigt uns der TARDOC nicht nur berufspolitisch: Das erste Revisionsverfahren ist abgeschlossen. Wir sind erfreut, dass so gut wie alle Anträge der FMPP angenommen wurden.
Seit diesem Jahr stellen wir Ihnen in jedem Newsletter eine regionale Fachgesellschaft vor. Diesmal ist die Zürcher Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der Reihe.
Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre!
Bigna Keller, Co-Präsidentin SGKJPP Oliver Bilke-Hentsch, Co-Präsident SGKJPP |