EDITORIAL
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Eine Grundversorgung in hoher Qualität, zu der alle Menschen in der Schweiz, unabhängig ihrer sozioökonomischen Lage, Zugang haben: Das ist das Hauptziel der Agenda Grundversorgung. Mittlerweile liegt der Fachbericht vor. Für uns als SGKJPP war es entscheidend, dass wir unsere Perspektiven und Anliegen einbringen konnten.
Das ist nicht selbstverständlich: Vor nicht allzu langer Zeit blieb die Kinder- und Jugendpsychiatrie als eigenständige Fachrichtung aussen vor, wenn es um gesundheitspolitische Strategien und Planungen in der Grundversorgung ging. Das zeigt, wie sehr es sich lohnt, einen langen Atem zu haben. Wir werden uns weiterhin für die Sichtbarkeit unseres Fachs und unserer Anliegen einsetzen. Warum die eingeschlagene Richtung der Agenda Grundversorgung in unserem Sinne ist, wo wir Bedenken haben und was wir konkret fordern, erfahren Sie in diesem Newsletter.
Wir vertiefen auch das Thema Qualität, konkret den sachgemässen Umgang mit Leitlinien, und wir legen Ihnen die Lektüre des Beitrags über die neuen Tarifsysteme ans Herz. Der Kinderzuschlag im TARDOC zum Beispiel wirft immer wieder Fragen auf, die wir hiermit klären.
Sie erhalten ausserdem Hinweise, wie bestimmte Konflikte mit Versicherern vermieden werden können. Neu stellen wir in jeder Ausgabe eine regionale Fachgesellschaft vor; den Auftakt macht die St. Galler Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Bigna Keller, Co-Präsidentin SGKJPP Oliver Bilke-Hentsch, Co-Präsident SGKJPP |