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Newsletter 01/2026

EDITORIAL

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Eine Grundversorgung in hoher Qualität, zu der alle Menschen in der Schweiz, unabhängig ihrer sozioökonomischen Lage, Zugang haben: Das ist das Hauptziel der Agenda Grundversorgung. Mittlerweile liegt der Fachbericht vor. Für uns als SGKJPP war es entscheidend, dass wir unsere Perspektiven und Anliegen einbringen konnten.

Das ist nicht selbstverständlich: Vor nicht allzu langer Zeit blieb die Kinder- und Jugendpsychiatrie als eigenständige Fachrichtung aussen vor, wenn es um gesundheitspolitische Strategien und Planungen in der Grundversorgung ging. Das zeigt, wie sehr es sich lohnt, einen langen Atem zu haben. Wir werden uns weiterhin für die Sichtbarkeit unseres Fachs und unserer Anliegen einsetzen. Warum die eingeschlagene Richtung der Agenda Grundversorgung in unserem Sinne ist, wo wir Bedenken haben und was wir konkret fordern, erfahren Sie in diesem Newsletter.

Wir vertiefen auch das Thema Qualität, konkret den sachgemässen Umgang mit Leitlinien, und wir legen Ihnen die Lektüre des Beitrags über die neuen Tarifsysteme ans Herz. Der Kinderzuschlag im TARDOC zum Beispiel wirft immer wieder Fragen auf, die wir hiermit klären.

Sie erhalten ausserdem Hinweise, wie bestimmte Konflikte mit Versicherern vermieden werden können. Neu stellen wir in jeder Ausgabe eine regionale Fachgesellschaft vor; den Auftakt macht die St. Galler Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Bigna Keller, Co-Präsidentin SGKJPP
Oliver Bilke-Hentsch, Co-Präsident SGKJPP

Agenda Grundversorgung:
Mehr Sichtbarkeit für unsere Anliegen

Die SGKJPP konnte sich an der Ausarbeitung des Fachberichts zur Agenda Grundversorgung beteiligen und ihre Forderungen einbringen. Massnahmen wie eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit gehen in die richtige Richtung. Die Finanzierbarkeit der angepeilten Massnahmen muss aber auf anderen Wegen sichergestellt werden.

Leitlinien sachgemäss für unsere Patienten anwenden

Mit der Umsetzung von Art. 58 KVG zählen Leitlinien nun offiziell als Qualitätsindikator. Ihre Implementierung muss sowohl von ambulanten Praxen als auch von Institutionen erhoben, dokumentiert und publiziert werden. Worauf kommt es an? Wir haben ein Grundlagenpapier erarbeitet und fassen in diesem Beitrag die wichtigsten Punkte zusammen.

TARDOC und TARPSY: Das müssen Sie wissen

Erfahren Sie mehr über die Änderungen im Zusammenhang mit den neuen Tarifsystemen: Wann besteht Anspruch auf den Kinderzuschlag? Wie sind IV-Berichte abzurechnen? Wir präsentieren Ihnen zudem eine Übersicht mit den relevanten TARDOC-Tarifpositionen und weisen auf eine heikle Anfrage seitens der Versicherer hin, welche die Konsultationszeit betrifft.

Vorgehen bei Konflikten mit Versicherern

Wir informieren Sie regelmässig über Schwierigkeiten und Probleme, die unsere Mitglieder bei Kontakten mit Versicherungen erleben. Im vorliegenden Beitrag möchten wir Sie an eine alte Regel der Kommission Versicherungen erinnern, deren Kenntnis Ihnen viel Ärger und Zeit erspart.

Wir stellen vor: Unsere Fachgesellschaft in St. Gallen

Was beschäftigt unsere regionalen Fachgesellschaften? Wir stellen in jedem Newsletter eine Organisation vor. In dieser Ausgabe: Die St. Galler Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.

Jahreskongress SGKJPP startet mit Residents’ Day

Der Residents’ Day am 19. und 20. August 2026 eröffnet den Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
-psychotherapie (SGKJPP) in Bern und stellt den ärztlichen Nachwuchs ins Zentrum. ÄrztInnen in Weiterbildung erhalten eine Plattform für Vernetzung, Austausch und frühe Beteiligung am fachlichen Diskurs. Im Anschluss findet am 20. und 21. August 2026 der Hauptkongress statt mit inspirierenden Keynotes, praxisnahen Impulsen und interdisziplinärem Austausch.

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SGKJPP Geschäftsstelle
Bollwerk 15, Postfach
3001 Bern (Schweiz)

sgkjpp@psychiatrie.ch